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Die Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care

will zur hospizlichen Bürger/innen-Bewegung beitragen und sich dafür engagieren, dass (auch) Sterben und Trauern zum Leben gehören. Menschen leben (und sterben) weithin in Organisationen. Wie kommen sie als Betroffene und Beteiligte bzw. als zu Beteiligende in diesen „geregelten“ und verwalteten Beziehungsstrukturen vor – mit ihrer einmaligen Lebensgeschichte als Frau, als Mann, als Jugendliche/r, als Kind? Was bedeutet ein möglichst gutes Leben bis zuletzt – konkret in der gegenwärtigen Situation, wenn die unheilbare Erkrankung fortschreitet, wenn Demenz die bisherigen Beziehungen und die Kommunikation verändert und oftmals irritiert, wenn Verluste und Abschiede von Liebgewonnenem drohen und Angst machen…?

In Palliative Care geht es um genaues Wahrnehmen, interessiertes Erkunden und sensibles Aushandeln, um ein achtsames Balancieren von unterschiedlichen Interessen, Anliegen und Wertfiguren. Was ist wem wichtig – und möglich – und zumutbar? Was ist der Mühe wert, wem zuliebe ist dies noch zu tun – oder auch verantwortungsvoll und aus Liebe zu lassen?

Die Sorge am Ende des Lebens ist nicht (nur) zu delegieren an Palliativ-Profis oder Hospiz-Freiwillige, sie beschränkt sich nicht auf Prozess-Handbücher oder auf das Dokumentieren von standardisierten und abrechenbaren (medizinischen) Einzelleistungen. Die (oft beschworene) Würde von Menschen liegt darin, in ihrem unverwechselbaren Leben und Leiden gesehen und anerkannt zu werden mit  Sinnen, die der Anteilnahme fähig sind. Es geht um kompetente Unterstützung und wechselseitige Ermutigung, die lebensfreundlich wirksam sind und den entscheidenden (kleinen) Qualitäts-Unterschied machen. Eine solche Praxis und Haltung will immer wieder angeregt, geübt und vertieft werden.

Lassen Sie sich zu den Seminar- und Kurs-Angeboten der Kardinal König Akademie herzlich einladen!
Für das Team der Kardinal König Akademie für Hospiz & Palliative Care:

Dr. Christian Metz