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Validation nach Feil

Für viele alte Menschen werden die letzten Lebensjahre zur Qual. Durch die vielen körperlichen, geistigen und sozialen Verluste im Alter werden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein verringert, es treten Verwirrtheitszustände auf, die alten Menschen steigen aus der Realität, unserer Realität aus.

Validieren im Sinne der Validationsmethode nach Feil® lässt sich mit "für gültig erklären" oder "wertschätzen" übersetzen. Diese verbalen und nonverbalen Kommunikationsformen helfen bei den Anstrengungen und Kämpfen im hohen Alter, das Leben aufzuarbeiten, reinen Tisch zu machen, damit der alte Mensch in Frieden sterben kann. Vor allem Empathie gehört dazu – die Fähigkeit zu einfühlsamem Umgang, quasi "in den Schuhen des anderen gehen".

Validation hilft allen Beteiligten (= den betroffenen Menschen, ihren Angehörigen, Pflegepersonal, ehrenamtlichen Betreuer/innen) Stress abzubauen, freundlicher und fruchtbringender miteinander umzugehen.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Was ist Validation, Ziele, Zielgruppen
  • Empathie
  • Grundsätze und Prinzipien
  • die vier Stadien der Aufarbeitung
  • Techniken, die auch geübt werden
  • Dokumentation der Praxis/Feedback

Diese Inhalte entsprechen im Wesentlichen dem Level 1 der Ausbildungsinstitute in Österreich (Rotes Kreuz, Wien; Arbeiter Samariter Bund, Linz; inca-kompetenz, Velden).

Der Lehrgang wird mit einer schriftlichen Prüfung und Rollenspielen abgeschlossen.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Das Buch „Validation“ von Naomi Feil zu lesen
  • An den vier Theorieblöcken und drei Zwischentreffen teilzunehmen.
  • Die Möglichkeit, das Gelernte in der Praxis umzusetzen
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