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Do. 14.09.2017
9.00 Uhr
Achtsamkeit und Mitgefühl -
Quellen der Selbstfürsorge
Do. 14.09.2017 (21605)
Seminar
21605

Seminar

Für Menschen, die Hospiz- und Palliativpatient/innen begleiten, ist eines der wichtigsten Anliegen, auf die Bedürfnisse von Patient/innen und deren Angehörigen einzugehen. Wer in diesem Bereich tätig ist – gleich ob ehrenamtlich oder angestellt –, wird nicht selten mit Extremsituationen konfrontiert. Wir bekommen in dieser Arbeit viel geschenkt und oft wird uns viel abverlangt.
In der tibetischen Sprache steht das Wort für Mitgefühl „Tsewa“ sowohl für das Mitgefühl mit anderen als auch für das, das wir uns selbst entgegenbringen. Dies könnte implizieren, was viele aus der Praxis kennen: Um mit schwierigen Themen umgehen zu können, ist es notwendig, auch auf uns selbst zu achten!
In diesem Seminar möchten wir Ihnen Kraftquellen und –momente anbieten, aus denen Sie schöpfen können, um auch sich selbst bei herausfordernden Aufgaben mit Freundlichkeit und Wohlwollen zu begegnen. Möglichkeiten für sich selbst zu sorgen, die sich aus dem Üben von Achtsamkeit und Mitgefühl ergeben, sollen in diesem Seminar vorgestellt, geübt und selbst erarbeitet werden.

Leitung

Leitung:

Dipl.-Psych. Sonja Hofmann, Leiterin Team "Weitere Berufsgruppen" Palliativmedizinische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (IGST), Weiterbildungen in Psychosozialer Onkologie (WPO), Palliative Care (DGP) sowie Achtsamkeit und Akzeptanz, MBSR und MBCL (IAS), Dozentin für Systemische Therapie und Beratung und Palliative Care

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 14.9. und Fr., 15.9. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

va0021929
Sa. 07.10.2017
10.00 Uhr
Sich im Alltag helfen lernen - mit Validation
Kurs für Angehörige MIT Betreuung für Demenzbetroffene
Sa. 07.10.2017 (21929)
Seminar
21929

Seminar

Aufgrund einer Demenz verändern sich Menschen und "entschwinden" oft zunehmend in ihre inneren Welten und frühere Lebenszeiten. Ihr Umfeld, ihre An- und Zugehörigen fühlen sich in diesem Prozess meist hilflos, überfordert und alleingelassen.

Dieser Tag will
1. den pflegenden An- und Zugehörigen neue Einsichten über die Hintergründe von Verhaltensänderungen der von ihnen Betreuten vermitteln. Auf Basis der Prinzipien von Validation, der speziellen Kommunikationsmethode mit desorientierten alten Menschen gibt Sarka Lahner dieser Gruppe individuell abgestimmte Anregungen und Tipps, wie es gelingen kann, sich im Alltag helfen zu lernen.
2. Maria Hoppe und ihre Assistenz gestalten mit den Betreuten in einem anderen Raum ein ebenfalls individuell abgestimmtes Wohlfühl- und Aktivierungsprogramm.

Tagesablauf:
Empfang mit Begrüßungsgetränk, die beiden Gruppen gehen in ihren jeweiligen Seminarraum, Mittagessen gemeinsam, danach Fortsetzung in den Gruppen, Tagesausklang bei gemeinsamer Jause.
Zielgruppe: Angehörige + die von ihnen betreuten Menschen mit Demenz (Teilnahme allein oder zu zweit möglich)

Nach Ihrer Anmeldung wird sich Maria Hoppe mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen, um Ihre spezielle Situation ein wenig kennenzulernen. Das hilft insbesondere für die Vorbereitung des Wohlfühl- und Aktivierungsprogramms.

Leitung

Leitung:

Maria Hoppe, Ergotherapeutin beide Referentinnen sind VTI zertifizierte Validations- Trainerinnen nach Naomi Feil
Sarka Lahner, DGKP

Veranstalter

Veranstalter:

in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Validation

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Verpflegung, € 15,- Verpflegungsbeitrag für Betreute

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

10.00 bis 17.00 Uhr

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Mo. 09.10.2017
9.00 Uhr
Wie glauben Menschen mit Demenz?
Eine theologisch inspirierte Suche
Mo. 09.10.2017 (21933)
Seminar
21933

Seminar

Wer sich im Internet auf die Suche nach dem Begriffspaar "Demenz & Glaube" macht, stößt vor allem auf Angebote: Wie können wir Menschen mit Demenz auch spirituell begleiten? Welche Formen von Gottesdiensten, Gebeten, Gesprächen brauchen sie? Auch die "Vorteile" der Spiritualität werden benannt, etwa Halt und Geborgenheit. Aber Glaube ist doch sicherlich mehr als eine Dimension der Betreuung, ein liturgisches Angebot, eine Form der Biografiearbeit.
"Und doch besteht der Glaube weder im Denken und Wissen noch im Tun, sondern reicht tiefer, umfasst das ganze innere und äußere Leben. .... der Glaube beginnt eben nicht erst, wenn der Mensch zu einer verstandesmäßigen Reflexion fähig wird; wo der Mensch dazu nicht mehr fähig ist, da hört der Glaube noch nicht auf"
(http://www.glaube-und-demenz.de/downloads/gruendungskonzept.pdf)
In diesem Seminar machen sich zwei Theologinnen mit Ihnen auf die Suche, wie wir Glauben verstehen und damit auch leben: Als reflektiertes, verstandes-bedürftiges oder als vor-gedankliches Geschehen. Gemeinsam erkunden wir unsere eigenen Konzepte von "Glauben" anhand von Texten und fundamentaltheologischen Impulsen. Wir spüren in Diskussionsphasen der Frage nach, welche Definition des Glaubensgeschehens weit genug ist, um Menschen mit Demenz als ebenbürtig Glaubenden zu begegnen, statt - überspitzt formuliert - als Objekten der spirituellen Dienstleistung.
Der zweite Teil des Seminars widmet sich den Fragen, die das Leben in Gestalt der Demenz an uns stellt. Welche Fragen werfen sich im gemeinsamen Vollzug, in der Begegnung auf, die uns verunsichern, erschüttern, aber auch lernen lassen? Welche Glaubensfragen stellen sich im begleitenden Alltag - und wie gehen wir damit um? Im Dialog und anhand von Praxisbeispielen aller Teilnehmenden wollen wir unsere Sensibilität schärfen, neue Perspektiven entdecken und vielleicht auch neuen Mut schöpfen für unvollkommene Versuche.
Zielgruppen:
Personen aus der Seelsorge (Pfarrer/innen, Pastoralassistent/innen, Pflegeheim und Krankenhausseelsorger/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, Seniorenbeauftragte in Pfarren)
Personen in der Begleitung von Menschen mit Demenz, haupt- und ehrenamtlich oder familiär/nachbarschaftlich
Voraussetzungen:
Interesse an der Fragestellung, Bereitschaft zu Selbstreflexion und Einbringen in der Gruppe
Theologisches Fachwissen wird NICHT vorausgesetzt

Referierende

Referierende:

Dr. Maria Katharina Moser, Evangelische Pfarrerin und wissenschaftliche Referentin am Institut für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie (IöThE)
Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel, Leiterin des Pastoralamts der Erzdiözese Wien. Davor in der Seelsorge mit Demenzkranken im Rahmen der CS Caritas Socialis tätig.
Dr. Franz Josef Zessner, Kath. Seelsorger in der CS Caritas Socialis, Wien 3

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0023571
Mo. 09.10.2017
14.00 Uhr
Wartezimmer 1x1
Demenzwissen für Ordinationsassistenzen
Mo. 09.10.2017 (23571)
Seminar
23571

Seminar

Demenzerkrankungen sind nicht erst mit der Diagnose ein Thema in der Arztpraxis. Schon mit dem Auftreten erster Anzeichen von Desorientierung profitieren Betroffene und Angehörige von kompetenten Hinweisen und achtsamem Umgang. Hier ist nicht nur der Arzt/die Ärztin gefragt - auch Ordinationsassistenzen oder Fachkräfte sind als Ansprechpartner gefragt. Sie können Unsicherheit abfangen und wichtige Fragen beantworten, für die im Arztgespräch vielleicht kein Platz oder kein Mut da war.

Nach einer Diagnosestellung ist mit fortschreitendem Verlauf ein einfühlsamer Umgang, ein geduldiger und aufmerksamer Dialog von großem Wert.

Dieses Kurzseminar gibt Ihnen einen kompakten Einblick in das vielschichtige Phänomen Demenz. Sie hören von einer Betroffenen, was not tut und gut tut und können in kleinen Szenen sehen und üben, wie der Dialog gelingt.

Ziel der Fortbildung ist, dass Arzthelferinnen schwierige Situationen gut gestalten können und sich an Demenz erkrankte Menschen in der Arztpraxis gut aufgehoben fühlen können.

In Kooperation mit der Ärztekammer Wien und Alzheimer Austria.

Leitung

Leitung:

Monika Natlacen, Helga Rohra

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 75,- inkl. Kaffeepause

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

14.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Die Kunst des Verstehens
Demenz erleben und reflektieren mit dem Demenz Balance Modell
Di. 10.10.2017 (21935)
Seminar
21935

Seminar

Das Demenz Balance Modell© wurde von der Krankenschwester und freiberuflichen Referentin Barbara Klee-Reiter entwickelt. Nur wer persönliche Verluste selbst nachempfindet, so Klee-Reiter, versteht, was Menschen mit Demenz brauchen und kann die erforderliche Unterstützung geben. Die Kunst oder Kunstfertigkeit (von griechisch téchne) im Demenz Balance Modell© besteht darin, die eigene Haltung und Sensibilität Menschen mit Demenz gegenüber zu reflektieren zu verstehen und zu verändern.

Im Sinne eines Experiments erfahren die Teilnehmer zu Beginn des Seminars die persönliche Bedeutung von Verlusten. Die Übung führt zu mehr Verständnis für den psychischen Zustand und die Situation von Menschen mit Demenz und stärkt die Empathie und Feinfühligkeit der Begleiter und Betreuer. In einem zweiten Schritt hilft die Übung, Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Menschen mit Demenz zu entwerfen. Anstelle von fertigen "Umgangskonzepten" entwickelt sich so das Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz weiter. Statt pauschalen Lösungen erschließt das Modell den Teilnehmern höchst kreative und individuelle Zugänge in der Arbeit mit Personen mit Demenz.

Zielgruppe: Alle, die an einfühlsamer Begleitung von Demenzbetroffenen interessiert sind und sich dabei auf Selbsterfahrung einlassen möchten

Leitung

Leitung:

Thomas Herrmann, Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler, Coach und Organisationsberater, Ostfildern (D)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Di. 10.10.2017
9.00 Uhr
Ganz bei Sinnen
Ästhetische Momente im Alltag gestalten
Di. 10.10.2017 (21936)
Seminar
21936

Seminar

Im Workshop "Ganz bei Sinnen" eröffnen sich Spielräume, um in Selbsterfahrungs-Sequenzen unsere 5 Sinne (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) zu reflektieren und daraus im persönlichen wie beruflichen Alltag achtsame, ästhetische Momente für uns selbst und für die uns anvertrauten Menschen zu gestalten. Die Kreativität der Teilnehmenden wir angeregt und kann sich im poetischen, tänzerischen, malerischen und gestalterischen Ausdruck zeigen. Es sind dafür keine Vorkenntnisse oder ausgeprägte künstlerische Talente nötig, sondern spielerische Freude am Ausprobieren und Entdecken. Die aesthetische Wahrnehmung wird sensibilisiert und kann so als Sinnes-Sprache erlebt werden, was die Menschen bereichert und erquickt und dem Alltagsleben Sinn und Tiefe schenkt.

Leitung

Leitung:

Fiorentina Carmela Talamo, Diplomierte Kunst- und Ausdruckstherapeuting, Sängerin. Langjährige Praxis in Begleitung und Betreuung von Menschen mit Demenz. "Menschen in schwierigen Lebenssituationen und in psychischen Krisen biete ich im ambulanten wie stationären Bereich die Möglichkeit an, Wandlungs-Prozesse über das Malen, das Tanzen, über Poesie und Musik zu gestalten und auszudrücken."

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Mi. 11.10.2017
9.00 Uhr
Ein gutes Lied verkürzt den Weg
Menschen mit Demenz musikalisch einfühlsam begleiten
Mi. 11.10.2017 (21938)
Seminar
21938

Seminar

Menschen mit Demenz brauchen Musik! Musik ist ein Stück Identität. Wie ein roter Faden begleitet sie uns unser Leben lang und ist untrennbar an unsere Emotionen geknüpft. Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Musik Nervenbahnen miteinander
vernetzt, als ein Auslöser für neuronale Reorganisationsprozesse wirksam wird und in allen Lebensaltern die Plastizität des Gehirns fördert (auch bei Menschen mit Demenz!).
Gezielt eingesetzt ermöglicht Musik Begegnung auch dann, wenn Sprache nicht mehr zur Verfügung steht. Sie besitzt einen hohen Aufforderungscharakter und schafft Verbindung zu Gefühlen und Erinnerungen. Musik ermöglicht Menschen mit Demenz, sich
auszudrücken.
Doch wann ist der Einsatz von Musik sinnvoll? Wie kann ich durch Musik Alltagssituationen wie bspw. das Essen und Trinken, sicheres Gehen und Laufen, unterstützen?
Im Seminar erhalten Sie Informationen und praktische Tipps für den
gezielten und sinnstiftenden Einsatz von Musik in der
Begegnung mit Menschen mit Demenz.
Zielgruppe: Alle, die Menschen mit Demenz begleiten: Angehörige,
Pflegefachkräfte, Seniorenbetreuer/innen, Therapeut/innen, Seelsorger/innen u.a.

Leitung

Leitung:

Simone Willig, Dipl.-Musiktherapeutin, Neurologische Musiktherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, arbeitet seit ca. 20 Jahren in ihrem Traumjob rund um ihre Schwerpunktarbeitsgebiete Demenz, Neurologie und Palliative Care und setzt sich für eine potentialorientierte Sichtweise auf Menschen mit Demenz ein. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen angrenzenden Berufsgruppen im Team ist ihr großes Steckenpferd. Simone Willig ist dazu weltweit als Referentin und Seminarleiterin unterwegs und arbeitet unter anderem für Alzheimer Disease international und Alzheimer Europe.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Do. 12.10.2017
9.00 Uhr
Das Recht auf Sinnlichkeit
Do. 12.10.2017 (21940)
Seminar
21940

Seminar

Stellen wir uns doch eine Welt vor ohne Farben, ohne Klänge, ohne Duft, ohne Geschmack, ohne Gespür. Schon dieses kleine Gedankenexperiment zeigt, wie sehr Freude und Glück mit unseren Sinnen verknüpft sind.

Stellen wir uns nun ein Lebensumfeld vor, in dem wir nur zu funktionalen Pflegehandlungen berührt werden, in dem die Klänge, die wir hören, von anderen bestimmt werden, in dem auf Gerüche kein Wert gelegt wird und weiße Pflegekittel und Bettwäsche mit der Decke über unserem Bett um die Wette strahlen. Keine Frage: Sinnliches Erleben hat mit Lebensqualität sehr viel zu tun.

Hochaltrige Menschen wollen genau wie wir das Leben durch ihre Sinne wahrnehmen und genießen. Sie haben es aber doppelt schwer, denn das Alter schränkt die Möglichkeit dazu verschiedentlich ein. Das Leben in einer Institution bzw. auch mit einer Demenz macht es womöglich schwerer, selbst zu bestimmen, wie sie ihre Sinnlichkeit gestalten können: was sie sehen, hören, schmecken, wer sie berührt und wie.

Detlef Rüsing geht im Seminar auf Basis des sozialpsychologischen Modells der Demenz (T. Kitwood) auf folgende Aspekte ein:
- Lebensqualität bei Demenz
- Wahrnehmen ist leben
- Das "Recht" auf Sexualität

In einer Mischung aus Impulsen und Fallarbeit blicken Sie durch die Brille der Sinnlichkeit auf den Alltag in Pflege und Betreuung.

Leitung

Leitung:

Detlef Rüsing, Leiter Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) Fakultät für Gesundheit Universität Witten/Herdecke

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 13.10.2017
9.00 Uhr
Was Sie schon immer über Validation fragen wollten
Ein Workshop mit Vicki de Klerk für Personen mit Basiswissen und etwas Praxiserfahrung
Fr. 13.10.2017 (21943)
Seminar
21943

Seminar

Validation ist eine Methode, um mit desorientierten, sehr alten Menschen zu kommunizieren. Diese Technik hilft Stress abzubauen und ermöglicht diesem Personenkreis, Würde und Glück wiederzuerlangen.
Validation nach Naomi Feil basiert auf einem empathischen Ansatz und einer ganzheitlichen Erfassung des Individuums. Indem man "in die Schuhe" eines anderen Menschen schlüpft und "mit seinen Augen sieht", kann man die Welt der sehr alten, desorientierten Menschen betreten und die Gründe für ihr manchmal seltsames Verhalten enträtseln.
In Österreich gibt es bereits viele Personen, die Menschen mit Demenz validierend begleiten - von Ärztinnen über Pflegende bis hin zu Seelsorgern und Angehörigen. Doch: Was in der Ausbildung und der Literatur logisch und hilfreich klingt, stellt sich in der Praxis oft anders und neu dar, funktioniert nicht gleich, wirft neue Fragen auf…
Vicki de Klerk stellt sich einen Tag lang Fragen, Unsicherheiten, Neugierde. Sie frischt Ihr Wissen über die Grundprinzipien auf, unterstreicht die wichtigsten Haltungsthemen, spielt Situationen praktisch nach und bringt aktuelle Impulse aus ihrer Arbeit mit Naomi Feil ein.
Für den Besuch des Seminars sollten Sie zumindest eine 10-stündige Grundausbildung in Validation und erste praktische Erfahrungen mitbringen. Ihre Fragen können Sie vorab elektronisch einreichen.

Leitung

Leitung:

Vicki de Klerk-Rubin, Tochter von Naomi Feil und angesehene Validations-Master-Trainerin, setzt das Lebenswerk ihrer Mutter fort. Als Executive Director des Validation-Training-Instiute ist sie für die weltweite Organisation von Validation verantwortlich.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 130,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 16.00 Uhr

va0021837
Di. 17.10.2017
9.00 Uhr
Trauer anders begleiten!
Wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse die Arbeit mit trauernden Menschen inspirieren können
Di. 17.10.2017 (21837)
Seminar
21837

Seminar

Wissenschaftliche Forschungsergebnisse sind manchmal totlangweilig, weil sie das bestätigen, was wir vorher auch schon intuitiv oder aus Erfahrung wussten. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind dann interessant und relevant, wenn sie etwas Neues hervorbringen oder unsere Annahmen über Trauer und Trauerbegleitung verstören. Was aber gibt es Neues am wissenschaftlichen Himmel? Und welche Sterne sind vielleicht lohnenswert vom Himmel zu holen für Ihre spezifische Arbeit mit trauernden Menschen? Sie haben in Ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildung Trauerkonzepte und -theorien erlernt als Unterstützung für die Arbeit mit trauernden Menschen. Aber vielleicht sind die veraltet? Eventuell kennen Sie das, dass Sie auf trauernde Personen treffen, die so ganz anders trauern als Sie das sonst aus Ihrer Arbeit kennen? Oder die nur einmal in Trauergruppe, ins Trauercafe o. ä. kommen, und dann wegbleiben, weil das Angebot vielleicht ihre Erwartungen und Wünsche nicht berücksichtigt?
Wir alle haben Theorien und Annahmen über Trauer in unseren Köpfen, und die beeinflussen unsere Arbeit mit trauernden Menschen. Diese Theorien sind wichtig, denn Sie helfen, unser Gegenüber zu verstehen und Stolpersteine im Trauerprozess zu identifizieren. Vielleicht können die Trauerkonzepte in Ihrem Kopf ein Update gebrauchen und neue Erkenntnisse modifiziert und erweitert werden.
Falls Sie befürchten, dass dieses ein theorielastiges Seminar wird, liegen Sie falsch. Denn die Referentin kommt aus der Trauerberatungspraxis mit einzelnen Privatpersonen, Trauergruppen und trauernden Teams in Unternehmen. Sie versteht Theorien und wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht als trockenen Stoff, sondern bestenfalls als Inspiration die eigene Arbeit mit trauernden Menschen zu verfeinern, zu vertiefen und zu verbessern.
Ziele: Sie reflektieren, welche Trauerkonzepte und -annahmen bislang in der eigenen Arbeit relevant waren (z.B. Trauerphasen-Modelle, Traueraufgaben oder Loslassen der verstorbenen Person) und diskutieren und klären mit anderen ihren Ertrag und ihre Grenzen für die Arbeit mit trauernden Menschen.
Sie erhalten kurze prägnante Einführungen in ausgewählte, neuere Forschungsergebnisse und Trauertheorie-Konzepte z. B. Wirkungen von Normen auf die Trauer (Doka, Robson/Walter, Kauffman), das duale Prozessmodell der Bewältigung von Verlusterfahrungen (Stroebe/Schut), heilsame und schädliche fortgesetzte Verbindungen zu den toten Menschen (Klass, Niemeyer) etc.
Sie erarbeiten für sich, wie neuere Forschungsergebnisse und Theoriekonzepte ihre Arbeit mit trauernden Menschen methodisch befruchten können und erhalten dafür praktische Impulse von der Referentin.
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche in der Trauerbegleitung erfahrene Menschen
Methoden: Kurzinputs der Referentin, zielführende Plenumdiskussionen mit den anderen Teilnehmer/innen, Einzelreflexionsmethoden, Teamarbeit unter den Teilnehmenden

Leitung

Leitung:

Dr. Tanja M. Brinkmann, Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschweser. Sie gestaltet Fortbildungen und Trainings und hält Vorträge zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Privatpersonen und Unternehmensteams vor, während und nach einem schweren Verlust und leitet Trauergruppenangebote.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Di., 17.10. und Mi., 18.10. jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr

va0024072
Di. 24.10.2017
9.00 Uhr
An der Seite der Toten
Wiederholungstermin
Di. 24.10.2017 (24072)
Seminar
24072

Seminar

Das Seminar "An der Seite der Toten" will zu einer intensiven Selbsterfahrung mit den Lebensthemen Tod und Trauer einladen.
Wie der Seminartitel bereits verrät, wird dabei ein einzigartiger Weg beschritten.
Dieser Weg führt unter anderem in die Auseinandersetzung mit dem toten Körper. Der "Blick" auf den Leichnam (das Symbol des "Körper gewordenen Todes") kann helfen, unsere individuellen Gefühlsräume in der Begegnung mit dem Tod zu erweitern und zu bereichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob wir uns jemals real einem Leichnam gegenübersehen.
Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Seminarleiters zum Thema lädt zu einer emotionalen und vor allem lebendigen Reise ein.
Den Seminarteilnehmer/innen eröffnen sich dabei neue Wege und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod, sowie trauernden Menschen – ob in beruflicher Funktion, als helfender Beistand, Mitmensch oder selbst direkt Betroffene/r.
Hilfestellungen, die wir benötigen um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht, die der Tod erwecken kann, etwas entgegenzusetzen: gegenseitige Verbundenheit, heilsames Mitgefühl, Wertschätzung und (De-)Mut.
Seminarinhalte:
- Die totgeschwiegenen Toten
- Wem gehört der Leichnam?
- Das (un)heimliche Leben der Leiche
- Das Leichentabu: ein Berührungsverbot
- Das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf
- Eine selbstbestimmte Abschiedskultur
- Authentische Begegnung mit trauernden Menschen
- Die Berufsseele: zwischen Abgrenzung und Betroffenheit
- Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse
- Vertrauen in die Intuition
- Die Bedeutung des Humors
Methoden:
- Theoretische Betrachtung
- Gruppenarbeit
- Selbstreflexion
- Diskussion

Leitung

Leitung:

Dr. Martin Prein, Thanatologe, Psychologe, ehem. Bestatter

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0021599
Fr. 10.11.2017
15.00 Uhr
"Was wirklich zählt, ist das gelebte Leben" - Lebens-Rückblick
Ein Seminarwochenende mit Prof. Dr. Verena Kast
Fr. 10.11.2017 (21599)
Seminar
21599

Seminar

Lebensrückblick, emotional bedeutsame Situationen des Lebens durch vorstellungsbezogenes Erzählen ins Gefühl zu bekommen und in die Sprache zu heben, belebt, fördert die Wertschätzung für das gelebte Leben, hebt das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit.
Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Lebensrückblick zu erleichtern. Diese Methoden sollen in der Veranstaltung erprobt werden.
Lebensrückblick kann auch als eine Therapieform für ältere Menschen angewendet werden. Man nützt alle die Methoden, die den Lebensrückblick erleichtern, konzentriert sich aber auf ein Problem, mit dem der/die Ratsuchende "nicht fertig" wird, und arbeitet an diesem Problem, das dann oft auch eingebettet wird in einen grösseren Lebensrückblick.
Zielgruppe: Menschen, die sich für den Lebensrückblick interessieren - sowohl persönlich als auch im professionellen / therapeutischen Kontext

Leitung

Leitung:

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin, Psychotherapeutin, Professorin an der Universität Zürich, Lehranalytikerin des C.G. Jung Instituts, Mitglied der Leitung der Lindauer Psychotherapiewochen, Autorin zahlreicher Bücher

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 415,- inkl. Mittagessen am Samstag und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 15 - 18 Uhr, Sa., 9 - 17:30 Uhr, So. 9 - 12:30 Uhr

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Mo. 13.11.2017
9.00 Uhr
Mundgesundheit fördern
Zahnmedizin und -pflege in der geriatrischen Betreuung
Mo. 13.11.2017 (23278)
Seminar
23278

Seminar

Der Anteil älterer Menschen mit eigenen Zähnen und Teilprothesen steigt an. Zugleich wissen wir, dass es vielfältige Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit gibt. Paradontalerkrankungen, Wechselwirkungen von Medikamenten und Multimorbidität sind Faktoren, die in der Pflege und Betreuung zunehmend zu berücksichtigen sind. So kann eine Paradontitis nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch zu Einschränkungen der Kaufunktion und dadurch zu Mangelernährung führen.

Pflegekräfte sollten die tägliche Durchführung von sinnvollen präventiven und therapeutischen Mundhygienemaßnahmen unterstützen und sichern. Dadurch tragen sie dazu bei, das Risiko von Erkrankungen in der Mundhöhle zu minimieren und den Zahnerhalt zu fördern. Bei guter Durchführung der täglichen Mundhygiene durch den Patienten und/oder die Pflegekräfte zeigt sich eine signifikante Abnahme von Schmerzbehandlungen, eine Verbesserung der mundbezogenen und allgemeinen Lebensqualität.

Das Seminar Mundgesundheit richtet sich an Personen, die in der mobilen oder stationären Versorgung älterer Menschen in den Bereichen Zahnmedizin, Allgemeinmedizin oder Pflege tätig sind.

Leitung

Leitung:

Dr. Hanna Terzer, Fachärztin für Zahn-, Mund-, und Kieferheilkunde in eigener Praxis (Wien)
DDr. Mag. Monique Weissenberger-Leduc, Pflegewissenschaftlerin, Philosophin und Soziologin, Dozentin und Autorin.

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0022689
Mi. 15.11.2017
9.00 Uhr
Der geriatrische Notfall
Ethische und juristische Aspekte für die Praxis
Mi. 15.11.2017 (22689)
Seminar
22689

Seminar

Neben dem hohen fachlichen medizinischen Wissen, welches für die Versorgung von geriatrischen Notfallpatienten erforderlich ist, gewinnen zunehmend juristische und ethische Aspekte an Bedeutung. Im Rahmen dieses Seminars sollen die diversen medizinischen / pflegerischen Notfallsituationen benannt und eine - juristisch fundierte und ethisch reflektierte - Lösungsstrategie erarbeitet werden.

Die Themen im Überblick:
- Kommt der Notfall stets akut oder bahnt er sich auch manchmal an?
- Welche Rechte haben Patient/innen bzw. Bewohner/innen in der österreichischen Gesundheits- und Soziallandschaft?
- Entscheidungsunfähige Patient/innen bzw. Bewohner/innen: Was sollen wir tun? (Vorsorgevollmacht, Angehörigenvertretung, Sachwalterschaft und neues Erwachsenenschutzgesetz)
- Therapie am Lebensende aus juristischer und ethischer Perspektive (Patientenverfügung, Vorsorgedialog, Palliative Care, Comfort terminal care)
- Freiheitsbeschränkung und Zwang zwischen Notwendigkeit und Vermeidbarkeit
- Verantwortung der Gesundheitsberufsangehörigen und Verantwortung der Organisation: Grenzen und Überlappungen
- Haftung zwischen Individual- und Organisationsverantwortung

Didaktisch beinhaltet das Seminar Vorträge mit Fachinputs, Diskussionen von Fallbeispielen und eine gemeinschaftliche Erarbeitung von Lösungsansätzen, die in der Praxis hilfreich sein sollen.

Leitung

Leitung:

Dr.iur. Michael Halmich, Jurist, ea. Sanitäter, Autor/Verleger Educa-Verlag, Vorsitzender der Österr. Gesellschaft für Ethik und Recht in der Notfallmedizin (ÖGERN)

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Verpflegung

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich, Spezialprospekt anfordern

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

va0021961
Do. 23.11.2017
9.00 Uhr
Wortwinter
Was lässt Kommunikation angesichts existentieller Not gelingen?
Do. 23.11.2017 (21961)
Seminar
21961

Seminar

Der Einbruch einer schweren und möglicherweise unheilbaren Erkrankung bringt die Alltagssprache an ihre Grenzen. Es gibt kaum ein Gespräch, das Menschen so schwer fällt, wie das über das bevorstehende Lebensende. Was sagen, wenn ein Mensch Wörter wie "später", "irgendwann", "ein anderes Mal" nicht mehr in der Unbeschwertheit nutzen kann, wie wir das gewöhnt sind. Wie reagieren, wenn Fragen aufkommen, die einer uns fremden Erfahrungswelt entspringen, Fragen, die den Tod nicht nur thematisieren, sondern sozusagen aus ihm erwachsen? Vielfach bricht der "Wortwinter" ein. Hilflosigkeit, Ohnmacht, Nichtwissen und Scheu, lassen nicht nur Angehörige und Freunde, sondern auch Ärzte und Pflegepersonal - sowie den sterbende Menschen selbst - davor zurückschrecken lässt, den Gefühlen "Worte zu schenken". In dieser begegnungsarmen Zeit brauchen die Betroffenen Menschen, die da sind, Menschen, die dazu beitragen, dass aus dem Wortwinter ein Wortfrühling erwächst, auch wenn das Leben begrenzt ist und Endlichkeit aufscheint. Ziel des Seminars ist es, jene, die mit schwerstkranken und sterbenden Menschen oder deren An- und Zugehörigen in Berührung kommen, für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligten zu sensibilisieren und soziale sowie kommunikative Kompetenzen zu vermitteln. Durch kreative und erlebnis-orientierte Übungen sowie durch Elemente des bildnerischen Gestaltens und kreativen Schreibens wird die eigene Erfahrungs- und Handlungskompetenz sensibilisiert. Eine methodisch und didaktisch aufbereitete theoretische Wissensvermittlung gewährleistet hierbei den Aufbau von fachlicher Hintergrundkompetenz.

Leitung

Leitung:

Dr. Sylvia Brathuhn, Diplom-Pädagogin, Fachreferentin im Bereich existentieller Krisen (Lebensbedrohliche Erkrankungen, Sterben, Tod, Trauer), Fachbuchautorin, Geschäftsführende Herausgeberin von Leidfaden - Fachmagazin für Krise, Leid, Trauer. Bochumer Gesundheitstrainerin, Kommunikationstrainerin, Trainerin für persönlichkeitsorietierte Entwicklung,Trauerbegleiterin
Monika Müller, Therapeutin, Supervisorin, Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care; war langjährig Leiterin von ALPHA Rheinland

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Do., 23.11. und Fr., 24.11. jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr

va0019070
Fr. 01.12.2017
15.30 Uhr
Psychoonkologie -
Psychotherapeutische Behandlung von Krebspatient/innen
Fr. 01.12.2017 (19070)
Seminar
19070

Seminar

Das Seminar richtet sich an alle, die einen Einblick in die spezifische Situation von an Krebs erkrankter Personen, deren Angehörige und Betreuende erhalten wollen. Wir werden uns mit den Grenzen und Möglichkeiten psychotherapeutischer Interventionen auseinandersetzen und die Teilnehmer/innen sollen einen Überblick über den aktuellen psychoonkologischen Forschungsstand zur Entstehung, Auslösung und Verlauf von Krebserkrankungen bekommen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Situation der Psychotherapie im Krankenhaus sein. Im Rahmen des Seminares gibt es auch Gelegenheit zur Besprechung bzw. Supervision der eigenen Arbeit mit Schwerkranken.
Inhalte: Was versteht man unter Psychoonkologie? Ziele und Methoden der psychotherapeutischen und klinisch psychologischen Interventionen, psychosoziale Belastungen bei Krebs, Krankheitsverarbeitung, Krankheit und Krise, Angehörigenarbeit,
Umgang mit Sterben und Tod

Methoden: Vortrag, Videos, Gruppenarbeiten, Rollenspiele,
Fallbesprechung, Supervision

Leitung

Leitung:

Mag. Dr. Birgit Hladschik-Kermer, MME, Klinische und Gesundheitspsychologin, Supervisorin, Psychotherapeutin (Existenzanalyse), Medizinpsychologin, Master of medical education, Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie an der Medizinischen Universität Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 205,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Fr., 1.12. 15:30 - 19:30, Sa., 2.12. 9:00 - 17:00 Uhr

va0022308
Di. 23.01.2018
9.00 Uhr
"Zeit-Räume"
Die Notwendigkeit einer längerfristigen Trauerbegleitung bei Heranwachsenden und jungen Erwachsenen.
Di. 23.01.2018 (22308)
Seminar
22308

Seminar

Wenn Jugendlichen und jungen Erwachsenen Tod und Trauer begegnen, erwecken sie oft den Eindruck, dass sie keine Hilfe von außen benötigen. Sie lehnen häufig Gespräche ab, wirken abgeklärt oder ziehen sich zurück. „Ich mach das erst mal mit mir selber aus“, ist auch zu hören.
In Trauerzeiten spielt für Jugendliche und junge Erwachsene die Lebensdynamik, das Alter und die Zeit eine große Rolle. Sie begreifen erst im Alltag nach und nach, was der Verlust durch den Tod tatsächlich für sie bedeutet - sozusagen werden sie mit dem Heranwachsen erst in die Trauer hineinwachsen. Wie dies im Alltag aussieht und in der Trauerarbeit begleitet werden kann, wird im Workshop unter anderem auch anhand von Beispielen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen deutlich gemacht, die bei dem Germanwings-Unglück am 24.3.2015 Bruder, Schwester oder beste Freunde verloren.
In diesem Seminar geht es darum, anhand von Praxisbeispielen zu schauen, wie unterschiedlich die einen Jugendlichen „es mit sich selbst ausmachen“; wir betrachten dabei aber auch noch andere Trauertaktiken von Jungen und Mädchen im Alter von 13 + .
Weitere Inhalte:
Entwicklungspsychologische Trauerreaktionen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Verlust eines Elternteils, eines Geschwisters, Freund oder Partner.
Erstkontakte und praxisbezogene Gesprächsmöglichkeiten
Methodische und didaktische Inhalte für Einzelbegleitung und Trauergruppe
Kurzfilme und Buchempfehlungen
Praxisbeispiele

Leitung

Leitung:

Mechthild Schroeter-Rupieper, Fachreferentin für Familientrauerarbeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Autorin verschiedener Bücher und Fachzeitschriften; sie leitet das Lavia Institut für Familientrauerbegleitung, Gelsenkirchen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 150,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erfoderlich

Dauer

Dauer:

9.00 bis 17.00 Uhr

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Fr. 16.02.2018
18.00 Uhr
Verzeihen und Vergeben
Schritte zu innerem Frieden
Fr. 16.02.2018 (23877)
Seminar
23877

Seminar

Immer wieder kommen wir persönlich wie beruflich oder in der ehrenamtlichen Begleitung in Situationen, in denen wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht (ausreichend) beachtet oder geachtet erleben. Unsere Vorstellung, wie etwas sein sollte, damit es gut ist, wird dadurch nicht erfüllt. Daraus resultieren oft nachhaltige Kränkung, Verletzung, Groll, Hader, andauernder Ärger und weitere belastende Gefühle. Der Schmerz, der dadurch verursacht wird, ist oft schwer zu ertragen. Um es überhaupt „aushalten“ zu können, wird „Schuld“ nicht selten auf die andere Person projiziert, die Auslöser für diese Misere war. Das „Hadern“ mit der Wirklichkeit, der Wunsch nach Rache und Vergeltung gesellt sich gerne dazu und spendet kurzfristig durchaus „Trost“. Das ist eine normale Reaktion. Ein Nachteil dieser Umgangsweise ist, dass sie auf Dauer nicht zu unserem Besten ist. Die kränkende Situation taucht immer wieder in unserem Kopf auf, wir wiederholen (und erleiden) sie viele Male, obwohl sie tatsächlich vielleicht nur einmal passiert ist. Der „unerlöste“ Schmerz verschließt uns und kostet Energie. Für unseren inneren Frieden und unser körperliches Wohlbefinden ist das auf Dauer Gift.
Es kann daher heilend und befreiend sein, zu gegebener Zeit sich mit dem Thema Verzeihung und Vergebung zu beschäftigen. Weniger weil wir dann „gute Menschen“ sind oder irgendeinem spirituellen Anspruch genügen, vielmehr allein schon aus reiner Selbstliebe.
In diesem Seminar werden wir anhand konkreter Beispielsituationen hilfreiche Schritte durchspielen, die (vorbereitend) nötig und hilfreich sind, um – jenseits eines bloßen Lippenbekenntnisses – wirklich so verzeihen zu können, dass wir im Inneren wieder heil werden und Frieden finden. Das braucht Willen, Wissen, Erfahrung, Zeit, Gnade und den Mut, etwaige eigene Anteile – falls vorhanden – an der erlebten Situation zu erkennen. Wir laden Sie / dich ein, gemeinsam erste Schritte auf dieser – nicht immer einfachen - Reise zur Vergebung zu gehen!
Zielgruppe: Alle, denen Vergeben und Verzeihen am Herzen liegt, wie auch alle, die sich nicht leicht tun, dass Vergebung praktisch wirksam wird für ein gutes, versöhntes Leben.

Leitung

Leitung:

Dr. Josef Fennes, Trainer und Coach für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, ehrenamtlicher Demenz- und Sterbebegleiter in der Caritas Socialis
Dr. Christian Metz, Theologe und Psychotherapeut, Supervisor (Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen) sowie Lehrtherapeut und Ausbilder in personzentrierter Psychotherapie (APG-FORUM); Leitung der Kardinal König Akademie für Hospiz und Palliative Care in Wien; Trainer an der Akademie für Sozialmanagement Wien

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 180,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Dauer

Dauer:

Fr., 16.2. 18:00 – 21:00, Sa., 17.2. 10:00 – 17:30

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Di. 12.06.2018
9.00 Uhr
TOTAL PAIN
Schmerz lass nach – Eine interdisziplinäre Herausforderung
Di. 12.06.2018 (23726)
Seminar
23726

Seminar

Schmerz ist eine interdisziplinäre Herausforderung. Mediziner, Pflegende und Therapeuten sind um eine individuelle, zufriedenstellende und ethisch vertretbare Schmerztherapie bemüht, gelangen jedoch immer wieder an Ihre emotionalen Grenzen und Kompetenzgrenzen. Der gemeinsame Zugang und das gemeinsame Vorgehen könnte ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung sein. Daher möchte dieses Seminar den Horizont erweitern und das Gemeinsame in den Vordergrund stellen.
Die Teilnehmer/innen sollen Ihren persönlichen Zugang zu Ihrem Schmerzerleben erkennen, wahrnehmen und ihre Schmerzkompetenz erweitern. Die Wichtigkeit eines interdisziplinären Zugangs und Handelns in der Schmerztherapie soll erkannt und verstanden werden.
• Mein Schmerz und ich – der persönliche Zugang
• Schmerz aus medizinischer und pflegerischer Sicht
• Schmerzdimensionen
• Verordnung und wirklicher Bedarf
• Schmerzen richtig und frühzeitig erkennen und wahrnehmen
• Interdisziplinäre Zugänge und deren Bedeutung auf den Schmerz
• Grenzen der Schmerztherapie – Ethische Vertretbarkeit
• Schmerzgespräche – Fallbeispiele
• Die Bedeutung und der Einfluss von Kultur und Religion auf
das Schmerzerleben

Leitung

Leitung:

Dr. Georg Bollig, Palliativmediziner, Notfallmediziner
Jörg Fuhrmann, DGKP, Pflege-Clown & Trauerbegleiter, Seminarleiter & Referent für Pflegethemen

Teilnahmebeitrag

Teilnahmebeitrag:

€ 285,- inkl. Mittagessen und Pausengetränke

Anmeldung

Anmeldung:

Anmeldung erforderlich

Dauer

Dauer:

Dienstag, 12.6., 9.00 bis Mittwoch, 13.6., 17.00 Uhr